Antike Enkaustik Werkzeuge

Antike Cauteria aus einem Ägyptischen Beamtengrab ca. 1.400 v. Chr.
Keramiklöffel.
Es befinden sich noch punische Wachsreste im Löffel
(zu sehen hier in der Encaustic Academie)

Antikes Cestrum
Römisch
aus Metall
ca. 550 v. Chr.

Antike Cauteria
Römisch
aus Metall
ca. 250 n. Chr.
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Antikes Cestrum
Römisch
aus Metall
ca. 200 n. Chr.

Antike Mal- Schreib - und Zeichenfeder
Römisch
aus Metall
ca. 200 n. Chr.

Antikes Encaustic Werkzeug
Die Geräte befinden sich im Museum von Neapel, Italien



Elektrische Enkaustik Geräte und Ihre Handhabung 1938
Aus einer Werbebroschüre der
Firma E. Stichert & Co. München 2 Zweibrückenstr. 2 aus dem Jahr 1938
-- Der erklärende, handschriftliche Text ist authentisch --


Heute verwenden wir das sichere
Heissluftgebläse


Ein Vorläufer des Infarotstrahlers

Heute verwenden wir das sichere
Heissluftgebläse

Vorläufer des heutigen Encaustic Mal - Pens

Vergleichbar mit dem Malplattenaufsatz
von F. Kussmaul mit beheizten Tiegeln

einfacher Infrarotstrahler
Die Leinwand wird von hinten erhitz

Hochtemperatur - Infrarotstrahler zum Einbrennen
des Wachses
Der Gebrauch der gezeigten Malgeräte:
Wärmte man seine Malfläche gleichmäßig von vorne oder hinten an oder durchstrahlt man sie von hinten infrarot, so konnte man mit dem Pinsel von der Palette aus dünn und flüssig malen.
Bei dicken Wänden, die gut durchheizt sein wollten, griff man zur Lötlampe.
Die Anwendung mit dieser erforderte stets ein besonderes Fingerspitzengefühl, denn zu intensives Erwärmen verwandelte den kohlensauren Kalk der oberen Wandschicht (Malgrund) zu Brandkalk, der die Farbe wieder absprengen konnte. Auch die Farben (Pigmemte) konnten sich bei Überhitzung verändern.
Handstrahler und Lötlampe wurden während des Malens dauernd gebraucht, zunächst dann, wenn der Wand eine erste Farbschicht eingeschmolzen wurde, die mit quergefassten Farbstiften in Pastellmanier aufgetragen wurden.
Das eigentliche Malen geschah mit Borstenpinseln, besonderen Löffeln und Spachteln.
Die Pinsel wurden zwar sofort hart, sobald sie nicht mehr erwärmt wurden, doch in dem Moment in dem man sie erneut im Wachs erwärmte wurden sie wieder weich und geschmeidig und man konnte die Wachsfarbe einfach auftragen.
Auf einer elektrisch beheizten Malpalette mit tiegelartige Vertiefungen wurde die Farbe flüssig gehalten. In diesem Zustand war die flüssige Wachsfarbe ohne weiteres vermalbar.
Ein elektrisch beheizter Spachtel (Mal Pen) diente zum direkten Malen auf des Leinwand.
Zuletzt ging der Künstler mit dem infrarot Handstrahler über das Gemälde und brannte es so ein.
Das fertige Bild zeigte auf seiner Oberfläche ein mattes Leuchten, das durch Bürsten und Nachreiben mit einem Tuch zu seidigem Glanz gesteigert werden konnte.
Die Encaustic Academie Weilheim besitzt auch einen mit Äther (Ätherflamme) beheizten Malgriffel zur
Enkaustik Malerei. Hergestellt Ende des 18 Jahrhunderts.
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